Abi und tschüss?

Endlich geschafft – Abi! Aber was jetzt? Immer mehr junge Abiturienten zieht es nach dem bestandenen Abitur ins Ausland. Ein Auslandsaufenthalt wird meist genau jetzt geplant – in der Zeit vor dem Abi, damit es nach der Zeugnisübergabe gleich losgehen kann. Wer eine Zeit im Ausland plant, sollte sich dennoch rechtzeitig um Studien- oder Berufsstart kümmern.

 

Abi in der Tasche und jetzt raus in die Welt? Aus Sicht vieler Arbeitgeber ist das eine sinnvolle Entscheidung. Schließlich bringt der Trip in ferne Welten jede Menge neue Erfahrungen, fördert Fremdsprachenkenntnisse und persönliche Fähigkeiten. „Travel and Work“ in Australien, mit Rucksack auf eigene Faust durch die neuseeländische Wildnis oder doch eine durchgeplante Sprachreise auf einer sonnigen Mittelmeerinsel – Möglichkeiten gibt es heutzutage schier unendlich. Doch einiges sollte bei der Planung eines Auslandsaufenthaltes beachtet werden. Denn so reizvoll es ist, nach dem Abi einfach abzuhauen in die weite Welt – die Zeit nach der Reise kommt bestimmt.

Vor allem, wenn die Zeit sinnvoll und aktiv genutzt wird, kann ein Auslandsaufenthalt durchaus positiv auf potentielle Arbeitgeber wirken. Vorteile hat, wer sich für Freiwilligendienste, Auslandspraktika, längere Sprachkurse oder vergleichbare Angebote entscheidet. Damit können junge Leute bei einer späteren Bewerbung sicher punkten. Auf jeden Fall sollte die längere Zeit im Ausland persönliche, fachliche oder soziale Anforderungen stellen und mehr vermitteln als nur Urlaubsgefühle. Wer nicht ganz auf sich gestellt in Blaue reisen will, kann eventuell auf Städtefreundschaften zurückgreifen. Viele Kommunen haben Partnergemeinden im Ausland.

Auf offiziellen Stellen oder bei entsprechend zuständigen Vereinen findet man Ansprechpartner, die einen bei den ersten Schritten in die neue Umgebung unterstützen können, sei es mit Infos über Visa und sonstige Formalitäten oder bei der Vermittlung einer einstweiligen Unterkunft. Vereine und Ansprechpartner finden sich in der Regel auf der offiziellen Website der jeweiligen Stadt. Wer sich auf den Weg in die Ferne macht, sollte rechtzeitig an die Phase danach denken. Schließlich haben Bewerbungen auf einen Studien- oder Ausbildungsplatz einen längeren Vorlauf. In vielen Betrieben finden bereits im Herbst die Auswahlgespräche für das kommende Ausbildungsjahr statt.

Auch an Hochschulen und Universitäten sind Immatrikulationszeiten oft befristet. Zwar nutzen viele Jugendliche die Zeit im Ausland als Orientierungsjahr und wollen sich erst anschließend für ein Studium oder eine Ausbildung entscheiden. Dennoch ist es ratsam, sich schon vor der Abreise über Fristen und Regelungen zu informieren, damit es nicht zu einem unfreiwilligen zweiten Sabbatical kommt.

Ein Tipp für alle Schülerinnen und Schüler: Am besten schon vor dem großen Trip die Fühler ausstrecken und sich rechtzeitig auf dem Ausbildungsmarkt umschauen.

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